Ursachen

Symptome eines Harnwegsinfekts – Was kann man tun?

Harnwegsinfekte sind äußerst unangenehm – das sind die möglichen Symptome

Brennen beim Wasserlassen, krampfartige Schmerzen in der Blase und das ständige Gefühl, auf die Toilette zu müssen, sind nur einige der Symptome. Jeder, der schon mal eine Blasenentzündung hatte, weiß, wie unangenehm und schmerzhaft das ist. Aber welche Symptome genau deuten auf einen Harnwegsinfekt hin? 

Typische Symptome bei einem Harnwegsinfekt:

  • Brennende Schmerzen beim Wasserlassen
  • Das ständige Gefühl, auf die Toilette zu müssen
  • Erschwertes Wasserlassen: Oft kommen nur wenige Tropfen
  • Krampfartige Schmerzen im Unterleib und der Blase
  • Trüber oder übelriechender Urin

All diese Symptome weisen auf einen Harnwegsinfekt, also eine unkomplizierte Blasenentzündung, hin. Sobald man die ersten Anzeichen spürt, sollte man sofort reagieren! Eine Behandlung mit einem Antibiotikum ist dann oft gar nicht notwendig. Was bei ersten Symptomen eines Heranweginfekts hilft und wie man das Schlimmste verhindern kann, erfahren Sie hier.

Wenn zu den oben beschriebenen Symptomen des Harnwegsinfekts jedoch Fieber hinzukommt, die Harnwegsentzündung mit Blut im Urin oder Nierenschmerzen einhergeht oder ein allgemeines Krankheitsgefühl besteht, sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Eine Behandlung mit einem Antibiotikum ist dann meist dringend erforderlich, um ein Aufsteigen der Infektion und somit z.B. eine Nierenbeckenentzündung zu vermeiden. 

Bei welchen Symptomen Harnwegsinfektion sind Antibiotika notwendig?

Eine bakterielle Infektion, wie z.B. eine Blasenentzündung, erfordert oft ein Antibiotikum, welches vom Arzt verschrieben wird. Antibiotika sorgen dafür, dass die Bakterien abgetötet werden und die Entzündung schnell wieder abklingt. So verschaffen sie meist eine schnelle Linderung, gerade bei Symptomen einer akuten Harnwegsinfektion. Dabei werden jedoch nicht nur die „bösen“ Bakterien abgetötet, sondern auch die, die für ein intaktes Immunsystem wichtig sind. Ohne diese Bakterien, die überwiegend im Darm angesiedelt sind, ist der Körper anfälliger für Krankheiten. Außerdem können die Erreger gegen bestimmte Antibiotika auch resistent werden. Man sollte ein Antibiotikum also immer dann vermeiden, wenn es nicht unbedingt sein muss. Bei Symptomen einer Harnwegsinfektion kann man gerade im Anfangsstadium einiges dafür tun, dass der Körper die Entzündung auch mit pflanzlicher Unterstützung loswird. Dafür eignet sich besonders das Echte Goldrutenkraut.

Solidago

Was ist der Unterschied zwischen einer Reizblase und einer Blasenentzündung?

Auf den ersten Blick sind die Symptome bei Reizblase denen einer Blasenentzündung sehr ähnlich. Der Unterschied ist, dass es sich bei der Reizblase um einen chronischer Zustand handelt, der – anders als bei einer Blasenentzündung – nicht durch Bakterien ausgelöst wird.

Auf eine Reizblase weisen folgende Symptome hin:

  • Oft überfallartiger Harndrang, obwohl nur eine kleine Menge Urin in der Blase ist
  • Entsprechend gering ist dann auch die Menge des Urins beim Wasserlassen
  • Diffuse oder krampfartige Unterbauchschmerzen
  • Manchmal sogar Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen

Eine Reizblase hat im Gegensatz zum Harnwegsinfekt keinen bakteriellen Auslöser. Bei der Reizblase spielen meist andere Faktoren eine Rolle:

  • psychische Belastungen und Stress
  • hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren
  • Östrogenmangel: In den Wechseljahren verändern sich die Zellen der Harnröhren- und Blasenschleimhaut, was zu einer Reizblase führen kann.

Bei einer Reizblase können, ebenso wie bei einer akuten Blasenentzündung, pflanzliche Arzneimittel mit Echtem Goldrutenkraut die Beschwerden lindern.

Aristo

© 2019 Aristo Pharma GmbH