Hände waschen öffentliche Toilette
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Blasenentzündung vermeiden: Tipps für die Benutzung von öffentlichen Toiletten

Hände waschen öffentliche Toilette

Tipps für die Benutzung von öffentlichen Toiletten

Öffentliche Toiletten haben einen schlechten Ruf als Brutstätten für Keime und Bakterien. Letztere sind besonders häufig Auslöser für eine Blasenentzündung. Der Schluss liegt also nah, auf gemeinschaftlich genutzten Toiletten einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt zu sein. Das stimmt – jedoch lauert die Ansteckungsgefahr nicht hauptsächlich auf dem Toilettensitz, wie viele vielleicht denken.

Hier lauern die Bakterien wirklich

Öffentliche Toiletten sind für viele Frauen ein Graus. Doch kann man sich hier mit einer Blasenentzündung anstecken? Das Risiko, sich über den Kontakt mit dem Sitz anzustecken, ist sehr gering. Die Bakterien müssten dabei in die Harnröhre gelangen – was rein anatomisch schon gar nicht geht. Trotzdem sollte man sich nicht unbeschwert auf jeden Toilettensitz niederlassen – es schadet nicht, diesen zuvor zu desinfizieren oder sich über den Sitz zu hocken. Vielmehr lauern die Escheria Coli Bakterien, die in den meisten Fällen die Auslöser einer Blasenentzündung sind, auf den Dingen, die man nach dem Besuch des Örtchens mit den Händen berührt. Türklinken, Wasserhähne, Seifenspender: Hier tummeln sich die Bakterien, die die Besucher vor uns hier hinterlassen haben. Von dort aus können die Erreger auch auf unsere Hände gelangen und beim nächsten Gang zum Klo zu einer Blasenentzündung führen. Das nennt man eine indirekte Ansteckung, was die häufigere Form der Infizierung mit Blasenentzündung ist.

Tipps für öffentliche Toiletten: So können Sie Blasenentzündungen vermeiden

Damit der Besuch auf dem stillen Örtchen nicht zur Keimfalle wird, kann man einige grundlegende Dinge beachten:

Händewaschen!

Besonders wichtig ist natürlich gründliches Händewaschen, am besten vor und selbstverständlich nach jedem Toilettenbesuch. Wer währenddessen zweimal hintereinander „Happy Birthday“ singt, braucht dafür ungefähr 30 Sekunden. In dieser Zeit sollten alle Keime verschwinden. Da Seife auf öffentlichen Toiletten oft Mangelware ist, ist man besser versorgt, immer Desinfektionstücher oder ein entsprechendes Gel dabei zu haben.

Türklinken sind tabu

Jede Berührung von Händen und Türklinken sollte man möglichst vermeiden. Ein Taschen- oder Papierhandtuch kann beim Öffnen der Türen und Betätigung der Spülung helfen. Alternativ lassen sich auch manche Klingeln mit dem Ellenbogen öffnen.

Hände mit Papier abtrocknen

Handtrockner, die heiße Luft ausblasen, sollte man am besten nicht benutzen. In ihrem warmen und oft feuchten Klima finden Bakterien hervorragende Bedingungen vor und können sich gut vermehren. Auch Stoffhandtücher, die von vielen Personen benutzt werden, sind Brutstätten für Keime. Papierhandtücher oder mitgebrachte Taschentücher sind viel hygienischer.

Nicht nur auf Toiletten auf Hygiene achten 

Auch außerhalb der öffentlichen Toilette finden sich überall Keime. Auf öffentlichen Displays, wie etwa bei Bankautomaten, Haltegriffen in Bus und Bahn, oder Einkaufswagen ist die Gefahr ebenfalls hoch, dass die Hände mit E.-Coli Bakterien in Verbindung kommen. Damit man sich nicht ansteckt, gilt auch hier: Händewaschen und unterwegs Desinfektionsmittel benutzen. Weitere Tipps zur Vermeidung von Blasenentzündung finden Sie hier: https://www.solidago.de/harnwegsinfekt

Aristo

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